Halbseitige Lähmungen zählen zu den häufigsten Folgen von Schlaganfällen. Mehrere Studien zeigen, dass allein die optische Illusion, den betroffenen Arm oder das betroffene Bein zu bewegen, die Rehabilitation wesentlich beschleunigen kann.

Einer unserer therapeutischen Ansätze ist die Spiegeltherapie.
Mit dieser Methode therapieren wir Patienten nach Schlaganfall und Phantomschmerzen.
Anders als z.B. bei Bobath ist die Wirksamkeit der Spiegeltherapie sehr gut belegt. Bei der motorischen Rehabilitation der oberen Extremität nach einem Schlaganfall setzen wir auf ein ca. 3-monatiges Intensivtraining mit der Spiegeltherapie. Hierbei hat sich in Studien ein Training von 3 bis 4 mal pro Woche als am besten geeignet gezeigt.

Das vorrangige Ziel ist es, die Alltagsfähigkeiten des Patienten zu verbessern. Zusätzlich zu dem von uns durchgeführten Training erhält der Patient von uns täglich Hausaufgaben und ein Tagebuch, in dem er dies dokumentiert.